Atlassian Team '25: Rovo AI und die Zukunft der Cloud-Kollaboration
Vom 8. bis 10. April 2025 war Anaheim, Kalifornien, einmal mehr zur Bühne eines der bedeutendsten Events der Tech- und Kollaborationswelt: Atlassian...
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Atlassian hat am 1. September 2026 eine wesentliche Erweiterung seines Preismodells angekündigt: die Einführung von Usage-Based Pricing. Ab dem 3. Dezember 2026 wird der tatsächliche Verbrauch bei KI-Funktionen, Automatisierung und Bitbucket direkt abgerechnet. Seat-basierte Lizenzen für Jira, Confluence und Jira Service Management bleiben bestehen, das verbrauchsbasierte Modell kommt als zusätzliche Steuerungsebene hinzu.
Für IT- und Procurement-Teams heißt das konkret: Das Atlassian-Budget für 2027 lässt sich nicht mehr allein aus der Nutzerzahl ableiten.
Bisher war der Preis pro Jira-, Confluence- oder JSM-Instanz primär an die Anzahl der Sitzplätze (Seats) gekoppelt. Ab Ende 2026 ergänzt Atlassian eine zweite Achse: den tatsächlichen Verbrauch.
Gemessen wird dieser über fünf zentrale Funktionsbereiche (sog. Meter):
Wie funktionieren die Freikontingente (Allowances)?
Die im Vertrag enthaltenen Freikontingente richten sich nach Ihrem Plan-Tier sowie der Sitzplatzzahl. Sie werden auf Organisationsebene gebündelt und laufen monatlich neu auf. Nicht verbrauchte Kontingente verfallen am Monatsende.
Eine Ausnahme: Für CSM AI Agent Resolutions gibt es kein Freikontingent. Hier greift die Abrechnung ab der ersten erfolgreich autonom gelösten Anforderung (Default-Nutzungsgrenze: 25.000 Resolutions/Monat, individuell konfigurierbar).
Sollte Ihr Unternehmen die enthaltenen Kontingente überschreiten, greifen folgende Standardtarife:
Extra-Verbrauch ist standardmäßig aktiviert. Admins können in Atlassian Administration Limits setzen oder Mehrverbrauch komplett deaktivieren.
1. Pooling auf Organisationsebene ist zweischneidig. Die Bündelung aller Kontingente auf Organisationsebene schafft Flexibilität, reduziert aber gleichzeitig die Transparenz über die Verursacher. Ein einziges Team mit sehr intensiver Rovo-Nutzung kann das gemeinsame Budget der gesamten Organisation aufbrauchen, bevor andere Abteilungen überhaupt gestartet sind.
2. Automation Steps zählen auch bei Fehlschlägen. Abgerechnet wird nicht die erfolgreich durchgelaufene Automations-Regel, sondern jeder einzelne ausgeführte Schritt – unabhängig vom Ergebnis. Auch Schritte mit dem Status "Kein Treffer" oder "Abgebrochen" verbrauchen wertvolles Kontingent. Komplexe, verschachtelte Automatisierungen mit Schleifen bergen hier unbemerkte Kostenrisiken.
3. Die Wahl des Plans hat jetzt einen direkten Preishebel. Kunden, die von einzelnen Jira- oder Confluence-Lizenzen auf eine Teamwork- oder Service-Collection wechseln, erhalten laut Atlassian bis zu 10-fach höhere KI-Allowances gegenüber der kombinierten Standalone-Baseline. Das verschiebt die Wirtschaftlichkeitsrechnung zwischen Einzelprodukten und Collections spürbar.
Für die meisten Organisationen ändert sich am 3. Dezember zunächst wenig, solange die Nutzung innerhalb der enthaltenen Allowances bleibt. Relevant wird es dort, wo KI- und Automatisierungs-Nutzung in den letzten Monaten deutlich gewachsen ist, ohne dass der konkrete Verbrauch zentral erfasst wurde.
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Moderne Arbeitsumgebungen sind häufig geprägt von verstreuten Informationen, isolierten Tools und mangelnder Transparenz darüber, wie einzelne...